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Musikindustrie + Gesellschaft

Musik gehört zu unserem Leben wie Wasser, Luft oder Sonne. Kein Kulturgut ist so allgegenwärtig und kann bei den Menschen so vielfältige Emotionen auslösen. Darüber hinaus ist Musik ein wesentlicher Bestandteil der nationalen Identität und ein großer Imagefaktor. Was wäre Deutschland ohne Klassik, England ohne Pop, Frankreich ohne Chansons oder Amerika ohne den Jazz. In der breiten öffentlichen Wahrnehmung reduziert sich die Musikindustrie in der Regel auf eine eng begrenzte Zahl bekannter Künstler wie Robbie Williams, die Rolling Stones, Madonna, Anna Netrebko oder Herbert Grönemeyer. Dabei wird oft vergessen, dass sie nur die Spitze des Eisberges bilden.

Die Mehrzahl der Komponisten und Textdichter, die Studiomusiker und Sänger, die Toningenieure und Produzenten bleiben unter der Wasseroberfläche verborgen. Dass wir heute Zugriff auf eine schier unendliche Vielfalt von Songs und Interpreten unterschiedlichster musikalischer Genres haben, ist vor allem der Arbeit der vielen großen und kleinen Labels zu verdanken. Sie entdecken und entwickeln musikalische Talente und sorgen dafür, dass sich die Künstler aufs Wesentliche konzentrieren können. Gleichzeitig gewährleisten sie, dass die vergleichsweise geringe Zahl wirtschaftlich erfolgreicher Künstler die große Vielfalt weniger massentauglicher Bands und Interpreten mitfinanziert.

Dr. Florian Drücke
Leiter Recht & Politik
 
Telefon: 
030 59 00 38-14

druecke(at)musikindustrie.de

Stefan Michalk
Geschäftsführer

Telefon:
030 59 00 38-22

michalk(at)musikindustrie.de

 Musikindustrie in Zahlen 2008