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5. Juli 2018: Der BVMI zur Abstimmung des EU-Parlaments über die Urheberrechtsreform

Dr. Florian Drücke, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI): „Heute ist kein guter Tag für die gesamte Kreativwirtschaft. Es ist sehr bedauerlich und gleichzeitig irritierend, dass das Schüren von Ängsten durch großangelegte Kampagnen der Reformgegner offensichtlich bei vielen vorerst verfangen hat. Die sehr guten Kompromisslinien, die die verschiedenen Interessen berücksichtigt haben, werden damit in Frage gestellt. Es gilt nun, in den kommenden Monaten an tragfähigen Verbesserungen des europäischen Urheberrechts zu arbeiten, damit die wichtigen für Künstler und ihre Partner im Raum stehenden Fragen zur digitalen Lizenzierung endlich beantwortet werden. Dies vor einem Hintergrund, bei dem die letzten Wochen gezeigt haben, mit welcher geballten Kraft sich insbesondere auch die digitalen Plattformen gegen Klarstellungen bei rechtlichen Rahmenbedingungen stemmen.“

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