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©BVMI/Sinissey

Der ECHO JAZZ verzaubert Hamburg

Jazz, Jazz und noch mal Jazz: Am heutigen Donnerstagabend wurden die Preisträgerinnen und Preisträger des ECHO JAZZ mit einer eindrucksvollen Gala auf Kampnagel gewürdigt. Jazz-Koryphäe Gregory Porter eröffnete mit seinem Song „Don’t Lose Your Steam“, bevor er in seine Zweitrolle als Co-Moderator wechselte und gemeinsam mit Götz Alsmann durch den Abend führte. Weitere Live-Künstler des Abends waren Lars Danielsson & Cæcilie Norby, Tigran Hamasyan (Instrumentalist des Jahres international Piano/Keyboards), Ibrahim Maalouf (Instrumentalist des Jahres international Blechblasinstrumente/Brass) und Anke Helfrich (Instrumentalistin des Jahres national Piano/Keybords). Das NDR Fernsehen zeigt die Highlights der Show übermorgen, am 28. Mai, ab 23:25 Uhr.

Emotionaler Höhepunkt des Abends war die Hommage an Roger Cicero, der im März dieses Jahres überraschend gestorben war: Eine Videoeinspielung zum Leben des Jazzmusikers endete mit dem Stück „The Long and Winding Road“, noch gesungen von Cicero selbst. Die drei Preisträger Nils Wogram, Giovanni Weiss und Benny Greb setzten den Titel im Anschluss zusammen mit Maik Schott und Hervé Jeanne aus Ciceros Band instrumental auf der Bühne fort.

Mit der Vergabe des ECHO JAZZ für das Lebenswerk eines Künstlers erreichte der Abend einen weiteren bewegenden Moment: Wolfgang Dauner nahm seine Trophäe aus den Händen von Jan Hofer, Chefsprecher der ARD Tagesschau und bekennender Jazz-Fan, entgegen und sagte, er sei „sehr überrascht, dass diese Ehrung so früh kommt, denn das Werk ist ja noch gar nicht abgeschlossen. Vielen Dank für diesen Preis, aber das war‘s noch nicht. […] Ich mache weiter Jazz!“ Das Publikum ehrte den Ausnahmemusiker mit Standing Ovations.

Neben Jan Hofer wurden die Auszeichnungen in diesem Jahr von den Schauspielerinnen Nina Petri und Stephanie Stumph, Moderatorin Johanna Klum, ECHO JAZZ-Jurymitglied Stefan Gerdes, den Musikerinnen Y’akoto und Cäthe, Jazzpianistin Julia Hülsmann und Komponist, Dirigent und Jazzmusiker Wolf Kerschek überreicht.

Der ECHO JAZZ wird gefördert durch die Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, Medienpartner ist der NDR, Offizieller Förderer ist Škoda.


Zitate aus der Show:

Dr. Carsten Brosda, Staatsrat der Kulturbehörde: „Was Hamburg und den Jazz verbindet, ist das Verwegene der Spelunken, die Sehnsucht nach dem Aufbruch. […] Sie werden heute erleben, wieviel Aufbruch aktuell im Jazz steckt. […] Hören wir auf den Hafen, auf das Nebelhorn, auf den Jazz.“

Prof. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie: „Am Anfang stehen immer der Künstler und seine Idee – und der Künstler und seine Partner wiederum stehen in einem engen Verhältnis. Kulturpolitik sollte zuerst eins tun: Sie sollte die Rechte der Künstler stärken, in unserem Fall das Urheberrecht. Da, wo Recht ist oder nicht ist, ist auch Gerechtigkeit nicht weit.“

Lutz Marmor, Intendant des NDR: „Ich finde, dass eine Branche, ein Genre wie der Jazz, gut daran tut, ein Ereignis wie den ECHO JAZZ jedes Jahr wieder zu stemmen. Das ist Anerkennung, das ist Anreiz, das ist Statement und das ist Würdigung für die Kunst.“

Gregory Porter, Jazzkünstler: “Jazz inspires a modern culture. And temporary culture also inspires jazz.”

Götz Alsmann, Moderator und Jazzkünstler: „Jazz ist immer schon von der Suche nach etwas Neuem vorangetrieben worden und diese Suche wird ihn immer prägen.“

Erste Fotos von der Veranstaltung sind im Pressebereich auf www.echojazz.de zu finden.


Über den ECHO JAZZ: Historie

Der ECHO zählt zu den international wichtigsten und renommiertesten Musikawards der Welt. Die Deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie, ehrt mit dem ECHO seit 1992 jährlich die erfolgreichsten und besten Leistungen nationaler und internationaler Künstler. 1994 wurde der ECHO Klassik als eigene Veranstaltung ins Leben gerufen, seit 2010 bildet der ECHO JAZZ das dritte Standbein der Marke ECHO – Deutscher Musikpreis. Nach einem erfolgreichen Auftakt in der Jahrhunderthalle Bochum und zwei glanzvollen Jahren in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen in Dresden zog der ECHO JAZZ in seinem vierten Jahr nach Hamburg, um bis einschließlich 2018 in der deutschen „Hauptstadt des Jazz“ verliehen zu werden. 2013 wurden die ECHO JAZZ-Trophäen in der Hamburger Fischauktionshalle überreicht, 2014 fand die festliche Gala in der Kulturfabrik Kampnagel statt. 2015 war das Werftgelände von Blohm+Voss Veranstaltungsort des ECHO JAZZ. 2016 fand die Verleihung am 26. Mai erneut auf dem Gelände der alten Kranfabrik Kampnagel statt.

Über den ECHO JAZZ: Jurypreis


Der ECHO JAZZ wird von einer Jury vergeben, die ihr Urteil insbesondere nach künstlerischen Kriterien fällt, aber auch den Publikumserfolg mit berücksichtigt. Die Vergabe des ECHO JAZZ spiegelt damit nicht nur die Meinung von Kritikern wider, sondern auch die Wertschätzung durch Jazzfans. Jedes Label kann seine Produktionen im jeweils zuvor bekannt gegebenen Einreichungszeitraum für den ECHO JAZZ vorschlagen. Ermittelt werden die ECHO JAZZ-Preisträger von einer zwölfköpfigen Jury, die sich aus in der Branche anerkannten Journalisten, Vertretern von Musiklabels, Konzertveranstaltern und weiteren Experten zusammensetzt.

Kontakt

Sigrid Herrenbrück
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+49 (30) 59 00 38-44
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