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ECHO 2016: Vier Preise für Helene Fischer

Newcomer Joris erhielt drei ECHOs. Robin Schulz, Kollegah und Lost Frequencies wurden jeweils zweimal ausgezeichnet. Weitere Awards gab es für Sarah Connor, Andreas Bourani, James Bay und Udo Lindenberg sowie PUR, Wolkenfrei, Santiano u.v.a. Der ECHO für das Lebenswerk ging an die Band Puhdys. Roland Kaiser wurde für sein soziales Engagement geehrt.

Helene Fischer dominierte das 25. Jubiläum des Deutschen Musikpreises ECHO. Bei der am Donnerstag live im Ersten übertragenen Award-Show gewann die Sängerin erneut vier Trophäen. Ihr Longplayer „Weihnachten“ wurde zum „Album des Jahres“ gekürt. Darüber hinaus gewann sie in den Kategorien „Crossover“, „Musik-DVD/Blu-ray national“ und „Live-Act national“. Mit insgesamt 16 Auszeichnungen führt Helene Fischer nun die ECHO-Bestenliste an.

Dreimal gewann der Singer-Songwriter Joris. Er erhielt die Trophäe als „Newcomer national“, außerdem konnte sein Album „Hoffnungslos Hoffnungsvoll“ beim Kritikerpreis die meisten Stimmen auf sich vereinen. Bei der Abstimmung über den in Kooperation mit den jungen Radio-Programmen und Popwellen der ARD verliehenen Radio-ECHO fällten die Zuschauer während der Gala eine Entscheidung zugunsten des Joris-Hits „Herz über Kopf“. Zwei Auszeichnungen gingen an den DJ und Produzenten Robin Schulz. In den Kategorien „Dance national“ und „Nationaler Act im Ausland“ hatte der Künstler aus Osnabrück jeweils die Nase vorn. Die gleichen Kategorien wie im Vorjahr gingen an den Düsseldorfer Rapper Kollegah: „Hip-Hop/Urban national“ und „Best Interactive Act national“. Einen weiteren Doppelerfolg verzeichnete das belgische DJ-Projekt Lost Frequencies, das in der Kategorie „Dance international“ abräumte und mit „Are You With Me“ den „Hit des Jahres“ landete.

Sarah Connor und Andreas Bourani wurden als beste Künstlerin bzw. bester Künstler im Bereich Rock/Pop national ausgezeichnet. Ihren ersten ECHO seit zwölf Jahren bekam die Gruppe PUR als „Band Rock/Pop national“. Gewinner in der Kategorie „Schlager“ wurde Wolkenfrei, und in der volkstümlichen Musik konnten am Ende die Mitglieder der Band Santiano ihre Trophäen entgegennehmen. Beim Rennen um das „Beste Video national“ setzte sich Udo Lindenberg mit „Durch die schweren Zeiten“ durch. Als Regisseur und Produzent des Clips wurde zudem Kim Frank ausgezeichnet.

Die Auszeichnungen für die besten internationalen Einzelkünstler Rock/Pop gewannen die britischen Superstars Adele und Ed Sheeran. Auch die Awards für den besten internationalen Newcomer und die beste internationale Band gingen nach Großbritannien: Preisträger sind James Bay und die Gruppe Coldplay, die damit den vierten ECHO ihrer Karriere verbuchen konnte. Sieger in der Kategorie „Hip-Hop/Urban international“ wurde die amerikanische Hip-Hop-Legende Dr. Dre. In den Kategorien „Rock/Alternative national“ und „Rock/Alternative international“ wurden die Bands Frei.Wild und Iron Maiden ausgezeichnet.

Mit dem Preis für ihr Lebenswerk ehrte die Deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), die Puhdys. Die Laudatio auf die Band, die derzeit mit Karat und City letztmalig auf Tournee ist, hielt Peter Maffay. Schlagerstar Roland Kaiser wurde nach einer Rede von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller der ECHO für „Soziales Engagement“ überreicht. Damit würdigt die Deutsche Phono-Akademie den vielfältigen karitativen Einsatz des Sängers. Den Produzenten-ECHO erhielt Alex Christensen. Bereits am Vorabend waren die Redaktion der ZDF-Kultursendung „aspekte“ als „Partner des Jahres“ sowie die Streaming-Plattform Spotify als „Handelspartner des Jahres“ ausgezeichnet worden.

„An dieser Stelle möchte ich allen Partnern herzlich danken, die die Realisierung des ECHOs dieses Jahr möglich gemacht haben“, so Dr. Florian Drücke, Geschäftsführer des BVMI. Im Rahmen der von Kimmig Entertainment produzierten und live im Ersten ausgestrahlten ECHO-Verleihung 2016 mit Gastgeberin Barbara Schöneberger traten zahlreiche Stars auf. Als Show-Acts waren u.a. Enya, Mark Forster, ESC-Teilnehmerin Jamie-Lee, Alan Walker und Zara Larsson, Xavier Naidoo und The Weeknd mit von der Partie. Überdies wurde auch vieler verstorbener Musiker wie Roger Cicero, James Last oder Lemmy Kilmister gedacht. In einer Hommage an David Bowie sang der Chamber Choir of Europe den Bowie-Klassiker „Space Oddity“.

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Sigrid Herrenbrück
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