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Kein „Charts-Chaos“: Kraftklub nach Umsatz und Menge in der Ermittlungswoche 23.2017 vorn

Am heutigen Montag war in mehreren deutschen Online-Medien von einem „Charts-Chaos“ zu lesen. Es wurde die These aufgestellt, dass unterschiedliche Ermittlungsmethoden bei den Offiziellen Deutschen Charts (ermittelt nach Umsatz) und anderen Hitlisten (ermittelt nach Menge) aktuell zu verschiedenen Spitzenreitern führen. Dazu stellen Bundesverband Musikindustrie (BVMI) und GfK Entertainment Folgendes klar:

 

Sowohl nach Umsatz als auch nach Menge stehen Kraftklub mit ihrem Werk „Keine Nacht für Niemand“ in der Ermittlungswoche 23.2017 (02.-08.06.2017) auf Platz eins der Offiziellen Deutschen Charts. Diese werden seit vielen Jahrzehnten von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) ermittelt. Die Hitlisten decken als zentrales Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans über 90 Prozent aller Musikverkäufe ab, darunter alle relevanten Download- und Streaming-Anbieter. Sie haben damit die herausragende Marktabdeckung in Deutschland. Basis sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern.

 

Kraftklub lösten in der Ermittlungswoche 23.2017 Helene Fischer an der Spitze ab. Die Schlagersängerin hatte Mitte Mai den hierzulande erfolgreichsten Start seit 15 Jahren hingelegt und führte mit Album „Helene Fischer“ bislang zwei Mal das Ranking an.

 

Dr. Mathias Giloth, Geschäftsführer GfK Entertainment: „Die Offiziellen Deutschen Charts von GfK Entertainment werden nach Umsatz erstellt und sind aufgrund ihrer Datenbasis und Aussagekraft das zentrale Branchenbarometer. Aber auch nach reinen Stückzahlen liegen Kraftklub in dieser Woche an der Spitze, sodass kein „Chaos“ auszumachen ist. In der Vergangenheit hat es immer wieder Fälle gegeben, bei denen sich gezeigt hat, wie wichtig unsere umfassende Datengrundlage ist. In der Woche 50.2016 beispielsweise landete der Rapper Kollegah mit weitem Abstand auf Platz eins der Offiziellen Deutschen Charts. Und auch nach Menge hatte er einen weiten Vorsprung von ca. 30.000 Alben zur Nummer zwei. Media Control meldete Kollegah dagegen damals sogar nur abgeschlagen auf Platz drei, was dem Künstler absolut nicht gerecht wurde.“

 

Dr. Florian Drücke, Geschäftsführer Bundesverband Musikindustrie: „Die Offiziellen Deutschen Charts, die im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie von GfK Entertainment erhoben werden, sind die Leitwährung und damit der zuverlässige Spiegel des Musikmarktes, weil sie im Gegensatz zu anderen Charts tatsächlich alle relevanten Verkaufsdaten, und zwar format- und plattformübergreifend, einbeziehen. Bei Fragen zu inhaltlichen Themen, wie sie heute in einigen Medien dargestellt wurden, stehen wir als diejenigen, die diese Offiziellen Deutschen Charts herausgeben und die Regularien dahinter verantworten, generell immer gern direkt Rede und Antwort, insbesondere, um Fehlinformationen zu vermeiden, die sich heutzutage bekanntlich besonders schnell verbreiten und die Fans unnötig in Wallung bringen.“  

Kontakt

Sigrid Herrenbrück
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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