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(c) BVMI/Markus Nass

Kulturkonferenz endet mit Keynote von Staatssekretär Hirte

„Musikwirtschaft hat gezeigt, dass es sich auszahlt, neue Trends zu erkennen, sich für innovative Verwertungsformen und neue Vertriebskanäle zu öffnen“

Die heutige Kulturkonferenz des BVMI ist mit einer Keynote des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie Christian Hirte zu Ende gegangen. Er betonte in seiner Rede die besondere Bedeutung der Musikwirtschaft als Wirtschaftsfaktor und Innovationsvorreiter: „Die Musikwirtschaft steht exemplarisch für tiefgreifenden Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft durch die Digitalisierung. Sie hat gezeigt, dass es sich auszahlt, neue Trends zu erkennen, sich für innovative Verwertungsformen und neue Vertriebskanäle zu öffnen.“ Staatssekretär Hirte appellierte an die Branche, sich noch stärker  mit anderen Branchen der Kreativwirtschaft und klassischen Industrien auszutauschen und bot dazu einen intensiven Dialog im Rahmen des Kreativgipfels an, den der Bundeswirtschaftsminister mit der Beauftragten für Kultur und Medien im Spätherbst durchführen möchte.


Zur siebten Ausgabe der jährlichen Kulturkonferenz hatten sich heute unter der Überschrift „Wo steht die Musikindustrie vor den EU-Wahlen 2019?“ rund 200 Vertreterinnen und Vertreter der Musikbranche, der Politik und angrenzender Branchen in der Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund in Berlin-Mitte. 

Nach Keynotes des Hamburger Senators für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda und des BVMI Vorstandsvorsitzenden Dr. Florian Drücke am Morgen hatten zunächst Ansgar Heveling, MdB, CDU, Nikolaus von Peter, politischer Referent der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland, Prof. Dr. Gisela Schmalz, Professorin für Strategie und Wirtschaftsethik und Sachbuchautorin, und Dr. Stephanie Schulz-Hombach, Ministerialdirigentin bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, unter der Moderation von René Houareau, Geschäftsführer Recht & Politik beim BVMI, den komplexen gesetzgeberischen Prozess hinter der EU-Urheberrechtsreform diskutiert.

Auf dem zweiten Podium besprachen Nicola Beer, MdB, Staatsministerin a.D. und Generalsekretärin der FDP, Martin Rabanus, MdB, Sprecher für Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion, und Daniel Bartels, Leiter Europawahl19, ProjectTogether, die anstehenden Europawahlen mit besonderem Blick auf die Kultur- und Kreativwirtschaft. Bernd Hüttemann, Generalsekretär der Europäischen Bewegung Deutschland, moderierte das Gespräch.

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