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Sigrid Herrenbrück
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„In höchstem Maß irritierend und für die Branche ein Schlag ins Kontor.“

Florian Drücke zum Referentenentwurf des BMJV

Florian Drücke, Vorstandsvorsitzender des BVMI: „Die Die EU-Urheberrechtsrichtlinie ist das Ergebnis eines umfassenden Gesetzgebungsprozesses. Ziel war ein fairer Ausgleich zwischen den Interessen von Plattformen, Verbrauchern, Kreativen und ihren Partnern. Die nun veröffentlichte „offizielle“ Fassung des Referentenentwurfs ist für die Musikindustrie unverändert inakzeptabel. Die darin vom BMJV präsentierten Umsetzungsvorschläge brühen alte, auf EU-Ebene längst verworfen Themen neu auf, von der Bagatell-Grenze über die Aufweichung der Lizenzpflicht bis zum Pre-Flagging. Viele dieser Themen stehen nicht im Einklang mit den Zielen der Richtlinie oder verstoßen gar gegen europäisches und internationales Urheberrecht. Dass das BMJV all das in Kauf nimmt und dadurch nicht zuletzt den digitalen Binnenmarkt in hohem Maße stören wird, statt zur Harmonisierung beizutragen, ist in höchstem Maß irritierend und für die Branche ein Schlag ins Kontor.“